Shaping the Future - Freiformoptiken für die Lasermaterialbearbeitung

In Zusammenarbeit mit dem Freiformoptik Cluster fo+ präsentiert asphericon am 23. Februar 2021 mit dem OSIM (Otto-Schott-Institut für Materialforschung) und dem ifw Jena Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse rund um den Einsatz von Freiformen zur Lasermaterialbearbeitung...

Shaping the Future - Freiformoptiken für die Lasermaterialbearbeitung

Virtuelle Workshopreihe „Follow the light“ präsentiert von asphericon und ƒo⁺

Jena, Januar 2021: Stoßen klassische Optiken an ihre Grenzen, ermöglichen Freiformoptiken das physikalisch Machbare und eröffnen in vielen Bereichen, wie Lasermaterialbearbeitung, Life-Science, Automatisierung und Sensorik völlig neue Horizonte.

In Zusammenarbeit mit dem Freiformoptik Cluster ƒo⁺ (freeform optics plus) - ein Zusammenschluss aus Wissenschaftlern, Entwicklern und Herstellern - präsentiert asphericon am 23. Februar 2021 gemeinsam mit dem OSIM (Otto-Schott-Institut für Materialforschung) und dem ifw Jena Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse rund um den Einsatz von Freiformen zur Lasermaterialbearbeitung.

Workshopinhalt

Strahlformung eignet sich besonders für die Lasermaterialbearbeitung wie Schneiden, Schweißen und Markieren im Bereich der Mikrobearbeitung. Mit Gauß’schen Intensitätsverteilungen lassen sich zwar kleine Strukturgrößen durch direkten Materialabtrag realisieren, jedoch gibt es Schwächen hinsichtlich Abtragtiefe und ‑qualität. Beim Laserschweißen hingegen fördert das Gauß Profil die Fokussierbarkeit, was zu einer höheren Geschwindigkeit beim Schweißen führt. Dies begünstigt jedoch das Aufschmelzen an der Probenoberfläche, was die Gefahr für Spritzerbildung erhöht.

In Zusammenarbeit mit dem Otto-Schott-Institut für Materialforschung (OSIM) und dem ifw Jena wird asphericon neueste Ergebnisse aus gemeinsamen Forschungsprojekten vorstellen. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen verschiedene maßgeschneiderte Intensitätsverteilungen, basierend auf Freiformoptiken, im Hinblick auf ihre Eignung für die Materialbearbeitung mit Mikro- und Makrolasern. Betrachtet wird der Mikro- und Nanobereich beim Einsatz von Femtosekundenlasern zum Schneiden, Markieren und Strukturieren von Oberflächen. Außerdem werden Laserleistungen von mehreren Kilowatt zum Schweißen und Schneiden diskutiert.

Referenten

Dr. Ulrike Fuchs | asphericon GmbH

Dr. Stephan Gräf | Otto-Schott-Institut für Materialforschung OSIM

M. Eng. Stefan Ulrich | ifw Jena

Zielgruppe

  • Expertinnen und Experten aus der Lasermaterialbearbeitung
  • Forschende aus der Lasertechnik

Was können Sie erwarten?

  • Kennenlernen von nicht-rotationssymmetrischen Strahlverteilungen für den optimierten Einsatz im Rahmen der Lasermaterialbearbeitung
  • Präsentation neuester Forschungsergebnisse mit konkreter Anwendungsrelevanz
  • Diskussion von Herausforderungen und Chancen bei Strahlformungsansätzen auf Basis von Freiformen
  • Vorstellung von Plug & Play-Lösungen zur unmittelbaren Verbesserung von Anwendungsprozessen

Warum sollten Sie teilnehmen?

  • Sie wollen ein tieferes Verständnis für die einzigartigen Eigenschaften von Freiformlösungen gewinnen?
  • Sie wollen Ihre Bearbeitungsergebnisse verbessern und die Bearbeitungszeit deutlich reduzieren?
  • Sie wollen erfahren, wie Sie neue Ideen in hocheffiziente optische Systeme umsetzen können?
  • Sie wollen Ihr Wissen kompakt ausbauen?

Moderation

Dr. Thomas Hegenbart | asphericon GmbH

Anke Mank | OptoNet e.V.

Teilnahme & Buchungskonditionen

Der virtuelle Workshop findet via Zoom statt und kann ab sofort über folgenden Link gebucht werden: https://optonet-jena.de/events/follow-the-light-2/ Die Teilnahme ist kostenfrei. Rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie per E-Mail die Zugangsdaten für die digitale Workshopplattform.

Über ƒo⁺

Im regionalen Wachstumskern ƒo⁺ (freeform optics plus) arbeiten neun Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen der Thüringer Photonikbranche an der Entwicklung und Vermarktung innovativer freiformoptischer Systeme zusammen. Das Projekt startete im Jahr 2014 und war zunächst auf drei Jahre ausgelegt, wurde 2018 aber um drei weitere Jahre verlängert. Bisheriger Höhepunkt der Zusammenarbeit ist die Auszeichnung mit dem Wissenschaftspreis des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft »Forschung im Verbund« für innovative Ansätze zur Fertigung von Freiformen im Jahr 2018.

Über asphericon

Als unabhängiger und anerkannter Spezialist ist asphericon der Technologieführer auf dem Gebiet der Asphärenherstellung. Fertigungsgrundlage ist eine selbst entwickelte und patentierte Technologie zur Steuerung von CNC Schleif- und Poliermaschinen. Mit dieser weltweit einzigartigen Ausstattung lassen sich kleine Stückzahlen bis hin zu Großserien in hohen Genauigkeiten produzieren. asphericon begleitet seine Kunden vom Optikdesign über die Fertigung und Beschichtung, die vollflächige interferometrische Vermessung und Dokumentation bis hin zur Montage von Optikbaugruppen sowie deren optischer Charakterisierung.

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