Revolution in der Vermessung von Asphären

Mit der feierlichen Einweihung des MarOpto TWI 60 erweitert asphericon die interne Messtechnik.

Sven Kiontke, Geschäftsführer asphericon GmbH, und Ulrich Kaspar, Geschäftsführer Mahr GmbH, am MarOpto TWI 60

asphericon setzt als erstes Unternehmen weltweit auf die Tilted Wave Technologie

Jena, Dezember 2017: Mit der feierlichen Einweihung des MarOpto TWI 60 erweitert asphericon die interne Messtechnik. Das neue Interferometer baut auf unterschiedlich gekippte Wellenfronten und prüft Asphären und Freiformen ganz ohne computergenerierte Hologramme (CGH). Der Fortschritt liegt vor allem in der sekundenschnellen vollflächigen Vermessung mit hoher lateraler Auflösung und geringen Messunsicherheiten – ein Quantensprung in der Messtechnik.

Investition Messtechnik

Optiken höchster Genauigkeit zu produzieren, erfordert auch eine präzise Messtechnik. „Ich kann nur produzieren, was ich messen kann“, betont Sven Kiontke, Geschäftsführer der asphericon. Das Unternehmen setzt dazu auf einen Mix aus taktilen und optischen Verfahren und investiert massiv in die eigene Messtechnik. Mit der jüngsten Anschaffung, dem Tilted Wave Interferometer von Mahr, wird asphericon weltweit zum Vorreiter. Im Gegensatz existierenden Systemen, die eine Messzeit von mehreren Minuten benötigen, ermöglicht das MarOpto TWI 60 die Vermessung gesamter Oberflächen in 20 bis 30 Sekunden. „Der Zeitvorteil ist damit signifikant“, betont Dr. Ulrike Fuchs, Leiterin der Applikationen bei asphericon.

Schneller, flexibler, moderner

Dank unterschiedlich gekippter Wellenfronten vermisst das TWI Optiken in wenigen Sekunden. Weitere Neuheit: bereits während der Auswertung eines Prüflings kann der nächste vermessen werden. Neben der geringen Vermessungsdauer punktet das MarOpto TWI 60 durch Flexibilität. Vermessen werden können nicht nur Asphären, sondern auch Optiken mit abweichenden Geometrien, sogenannte Freiformen. Dabei ist das Messinstrument so robust, dass es direkt in der Fertigung aufgebaut werden kann.

Wachsender Maschinen- und Anlagenpark

asphericon erweitert mit der Integration des neuen Geräts das eigene Spektrum an Messinstrumenten. Möglich ist dies durch die im Herbst dazugewonnenen Flächen in unmittelbarer Umgebung zum Firmengelände in Jena. Durch die Erweiterung verfügt das Unternehmen in der Tiefe und im Umfang über die modernste Ausstattung an Messinstrumenten. In Kombination mit dem Inhouse-Datenbanksystem können Messergebnisse zielgenau Kundenprojekten zugeordnet werden und ermöglichen somit eine jederzeit abrufbare Auswertung sowie Dokumentation.

kontakt
Ansprechpartner
Dr. Thomas Hegenbart

+49-3641-3100500
+49-3641-3100501
presse@asphericon.com