Pressemitteilungen

Vom Start-up zum Technologieführer Jubiläum – 15 Jahre asphericon18.05.2016
Grund zum Feiern im Optical Valley: Das Hightech Unternehmen asphericon GmbH begeht im Mai 2016 sein 15-jähriges Jubiläum.

Was als Startup, einer Ausgründung aus der Friedrich-Schiller-Universität Jena begonnen hat, ist heute unter der Leitung von Sven R. Kiontke und Alexander W. Zschäbitz zum weltweiten Technologieführer in der Asphärenproduktion herangewachsen.

Asphären sind optische Bauelemente, deren Oberfläche abweichend von der Kugelform verläuft. Abbildungsfehler können korrigiert und Optiksysteme kleiner sowie leistungsfähiger gebaut werden. Modernste Fertigungstechnologien, eine kontinuierlich weiterentwickelte Steuerungssoftware und hochqualifizierte Mitarbeiter sorgen dafür, dass asphericon mittlerweile weltweit über 600 Kunden mit innovativen Lösungen versorgt. Die Angebotspalette reicht vom Optikdesign über die Fertigung und Beschichtung, die flächige Vermessung und Dokumentation bis hin zur Montage von Optikbaugruppen sowie deren optischer Charakterisierung.

Ein Aushang am schwarzen Brett der Friedrich-Schiller-Universität Jena markiert den Beginn der Unternehmensgeschichte im Jahr 2001. 2003 wurde in Erfurt die erste Produktionsstrecke aufgebaut, 2005 erfolgte der Umzug ins Gründerzentrum Jena. Seit 2011 arbeitet asphericon im eigenen Firmengebäude. Noch in diesem Jahr geht das Unternehmen ein über zwei Jahre andauerndes Erweiterungsprojekt für die Produktionshallen und den Maschinenpark an.

Näheres über die asphericon-Präzision auf atomarem Niveau, den ganz eigenen Gründermythos und darüber, wie es Produkte auf den Mars geschafft haben, erfahren Sie im folgenden Interview mit den Gründern und Geschäftsführern Sven R. Kiontke sowie Alexander W. Zschäbitz.

Alexander W. Zschäbitz und Sven R. Kiontke

Alexander W. Zschäbitz und Sven R. Kiontke

Das Phänomen der Asphäre hat René Descartes bereits im 17. Jahrhundert beschrieben. Mit wenigen Worten: Was macht die asphericon heute besonders?

Sven R. Kiontke: Ohne überheblich sein zu wollen: Wir sind diejenigen, die Asphäre zum Standardelement in der Photonik-Branche gemacht haben. Unsere beherrschende Maßeinheit heißt Ångström, das entspricht 0,1 Nanometer, also atomares Niveau. Wir arbeiten am absoluten Limit des physikalisch Machbaren, das zeichnet uns aus.

Sie haben unmittelbar nach ihrem Studium ein Produktionsunternehmen aufgebaut. Wie ist es dazu gekommen?

Alexander W. Zschäbitz: Durch einen Zettel am schwarzen Brett. Den damals abgerissenen Teil habe ich noch heute. Herr Kiontke hatte in seiner Diplomarbeit das Potential für eine Firmengründung erkannt und per Aushang an der Uni Jena nach einem kaufmännischen Mitstreiter gesucht. Mich als Volkswirtschaftler hat das interessiert, und so haben wir gemeinsam angefangen. Das ist unser ganz realer Gründermythos.

Eine Diplomarbeit als Unternehmensgrundlage – war das nicht ein bisschen wenig?

Sven R. Kiontke: Wir waren vom Gründergeist getrieben. Wir wussten, dass der Weg weit ist und auch einmal steinig werden kann, dass es Sackgassen gibt. Aber wir hatten ein Ziel, eine Vision. Mit dieser inneren Haltung kann man neue Wege gehen, neue Ideen entwickeln – und auch tatsächlich umzusetzen. Unser Claim “Visionen leben” spiegelt das sehr eindrücklich wieder und tatsächlich haben wir von Anfang an danach gelebt.

Aber Sie waren nicht allein…

Alexander W. Zschäbitz: Ohne Unterstützung geht es nicht. Zu allererst ist die Familie zu nennen, die dahinter stehen muss. Die Experten an der Uni und der FH Jena haben uns an vielen Stellen geholfen, genau wie die Sparkasse als unser Hauptfinanzierungspartner, die Zulieferer und natürlich unsere Mitarbeiter, die jeden Tag aufs Neue ihr Werk vollbringen. Unbedingt zu nennen ist der asphericon Beirat, dem Dr. Manfred Fritsch vorsteht und zudem mit Erhard Bückemeier hochkarätig besetzt ist. Und ein Quäntchen Glück gehört dazu, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wir kennen genug Gründer, bei denen es leider nicht geklappt hat – und manchmal vielleicht nur, weil die Portion Glück gefehlt hat…

Welche Hürden hatten Sie auf dem Weg zu nehmen?

Alexander W. Zschäbitz: Jede Menge, kleinere und größere. Am Anfang wollte mich zum Beispiel die Uni nicht zum Gründerseminar zulassen, weil ich Volkswirtschaft und nicht Betriebswirtschaft studiert hatte. Das ließ sich lösen. Schwieriger war es mit der ersten Finanzierungsrunde, als nach dem 11. September 2001 die Börsenkurse einbrachen und die Venture Capital-Gesellschaft sich zurückzog. Da rückte der Traum einer eigenen Fertigung plötzlich in weite Ferne. Aber wenn man einmal ins Wasser gesprungen ist, muss man weiter schwimmen. Wir haben neue Partner gefunden. 2003 haben wir in Erfurt unsere erste Produktion aufgebaut, mit der wir 2005 ins Bioinstrumente-Zentrum nach Jena gezogen sind. Seit 2011 arbeiten wir in unserem eigenen Firmengebäude.

Direkt nach der Gründung kamen die Kunden und Sie haben losgelegt?

Sven R. Kiontke: Mit unserem ersten Großauftrag verhielt es sich so: Der Kunde wünschte eine individuell gefertigte Asphäre und versprach einen Serienauftrag, sollte der Prototyp innerhalb von fünf Tagen alle Spezifikationen erfüllen. Der Übergabetermin war an einem Montagmorgen in Paris. Wir haben am Samstag bis 23 Uhr am Prototyp „gefeilt“ und sind dann am Sonntag direkt mit dem Auto nach Paris gefahren. Den Auftrag haben wir bekommen – und nicht nur das: Der Kunde ist uns bis heute treu.

Herr Kiontke, was haben sie eigentlich in ihrer Diplomarbeit geschrieben, dass daraus ein Industriebetrieb entstanden ist?

Sven R. Kiontke: Ich bin Informatiker und hatte mich damit beschäftigt, wie man computergestützt hochpräzise Asphären in Serie herstellen kann. Der Schlüssel für unser Geschäftskonzept liegt im Verständnis für die Prozesse und in den Computerprogrammen. Das Schleifen, das Polieren, die zahlreichen Messungen: Jeder Arbeitsschritt wird bei uns heute von derselben, alles umfassenden Softwarelösung gesteuert. Die Anforderungen für die angepeilte Form wohnen in ihrer Gesamtheit dem Programm inne, und dem haben sich Schleif- und Poliermaschinen unterzuordnen. So gelingt es uns, bis zu 1.000 anspruchsvolle Asphären pro Woche zu fertigen. Noch vor acht bis zehn Jahren galten 100 Stück als sportlich.

Sie sind heute Technologieführer für die Asphärenherstellung…

Sven R. Kiontke: Ja, wir dürfen sagen: Das haben wir geschafft. Und es geht immer weiter. Die neuen Reiseziele ergeben sich aus den Gesprächen mit Kunden, Partnern oder sogar Wettbewerbern. Zum Beispiel erleichtern wir unseren Kunden das Handling und stellen komplette Subsysteme her, einschließlich Optikdesign oder Beschichtung, und verschaffen unseren Kunden damit ein ruhigeres Leben. Freiformoptiken sind ein nächster großer Schritt. Hier haben wir federführend an der zugrundeliegenden DIN ISO Norm mitgearbeitet und konnten im Rahmen des Forschungsprojekts fo+ einen ersten Germanium-Prototypen erfolgreich fertigen. Wir können mittlerweile auf ein 20köpfiges Team aus Technologen bauen, die sich um nichts anderes kümmern, als ständig Prozesse zu verbessern, Technologien zu entwickeln und bestehende leistungsfähiger zu machen, Optikdesigns und Produkte zu entwickeln. Wir geben ihnen viel Freiraum, zum Beispiel für Forschungsvorhaben. Wichtig ist immer nur die Vision im Auge zu behalten.

Ihre Maschinen stehen dicht gedrängt in der Produktionshalle – wie geht es weiter?

Alexander W. Zschäbitz: Im Moment sind wir für das Jahr 2016 fast ausgebucht und gehen jetzt ein Neubauprojekt mit Erweiterung des Maschinenparks an. Aktuell müssen wir außerdem dafür sorgen, dass die Unternehmensorganisation mit unserem Wachstum Schritt hält und dass wir im Kampf um die Köpfe von morgen etwas zu bieten haben – vor allem im industriestarken Jena. Mittelfristig ist auch das Thema Internationalisierung von Bedeutung, für die wir mit Gründung der asphericon, Inc. bereits einen ersten Schritt getan haben.

Apropos internationale Ausdehnung: Die reicht ja bis ins Weltall…


Sven R. Kiontke:
Ja, wir liefern auch für die Raumfahrt. Zurzeit wirken wir an einem Satelliten-Großprojekt der ESA zur Erdbeobachtung mit. Unsere Linsen erreichen den nötigen Präzisionsgrad, um aus 36.000 Kilometern Entfernung hoch aufgelöste Bilder zu liefern. Weiterhin stecken unsere Linsen in der Kamera des Marsexpress, die Echt- und Falschfarbenbilder des Roten Planeten liefert. Dass mit Hilfe unserer Produkte die Bilder entstehen, aus denen wir heute über den Mars lernen können, macht uns sehr stolz.

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Dr. Thomas Hegenbart
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Nominierung Innovationspreis19.11.2015
Mit dem innovativen SPA™ Beam Expander Kit konnte sich asphericon beim Thüringer Innovationspreis 2015 gegen hochrangige Mitbewerber durchsetzen und erhielt eine Nominierung in der Kategorie „Licht & Leben“.

Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft wurde in Weimar der 18. Thüringer Innovationspreis verliehen. Mit dem innovativen SPA™ Beam Expander Kit konnte sich asphericon gegen hochrangige Mitbewerber durchsetzen und erhielt eine Nominierung in der Kategorie „Licht & Leben“.

asphericon revolutioniert mit dem weltweit einzigartigen SPA™ Beam Expander Kit, bestehend aus SPA™ Beam Expandern, SPA™ Waveλdapt sowie systeminternen als auch -übergreifenden Adaptern, das Gebiet der Strahlaufweitung. Das System deckt mit 5 Basiswellenlängen die zentralen Laserwellenlängen ab und ist mit der Komponente SPA™ Waveλdapt für alle Wellenlängen zwischen 500 nm – 1600 nm sowie 355 nm einsetzbar. Dank der Nutzung von asphärischen Optiken arbeitet das Kit beugungsbegrenzt, wodurch die Qualität der Strahlaufweitung jedes aktuell auf dem Markt verfügbare System übertrifft. Ein intelligentes Adapterkonzept sorgt zudem für ein einfaches und schnelles Arbeiten im Labor.

Für den Wettbewerb wurden insgesamt 86 Bewerbungen eingereicht und von einer unabhängigen Fachjury auf Innovationsgrad, Wirtschaftlichkeit und Marktfähigkeit geprüft. Der Wettberwerb ist mit insgesamt 100.000 € Preisgeld einer der höchstdotierten Landesinnovationspreise Deutschlands und wird in 6 verschiedenen Kategorien vergeben.

Links:
Mehr zum asphericon SPA™ Beam Expander Kit
Mehr zum Wettbewerb Thür. Innovationspreis

 

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Dr. Thomas Hegenbart
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Neue Mitarbeiter gesucht!17.11.2015
Der Technologieführer in der Entwicklung und Herstellung von asphärischen Optiken setzt seinen Wachstumskurs fort. Zur Erweiterung des asphericon Teams werden weitere Fachkräfte für verschiedene Bereiche gesucht.

Bewerben Sie sich jetzt beim Technologieführer in der Entwicklung und Herstellung von asphärischen Optiken. Ab sofort suchen wir zur Komplettierung unseres Teams folgende Fachkräfte:

  • Marketing Manager/in
  • Feinoptiker/-in
  • Softwareentwickler/-in
  • Vertriebsmitarbeiter/-in

 

Alle Informationen und Ansprechpartner finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

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Susann Kurschel
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Ausbildungsstart bei asphericon17.08.2015
Vier neue Feinoptiker/-innen beginnen ihre Ausbildung.

Der Spezialist auf dem Gebiet der Fertigung von asphärischen Optiken konnte am Hauptsitz in Jena vier neue Auszubildende begrüßen. asphericon konzentriert sich auf die Ausbildung von Feinoptikern und beschäftigt derzeit insgesamt 9 Auszubildende.

Im Zuge der Ausbildung lernen die Berufsanfänger zunächst die theoretischen Grundlagen für den Beruf des Feinoptikers kennen. Im Mittelpunkt stehen u.a. Fähigkeiten zur Bearbeitung und Prüfung von optischen Bauelementen, Grundfertigkeiten in der Metallbearbeitung, der Beschichtung und des Feinkittens sowie Kenntnisse in der CNC-basierten Herstellung von Werkstücken. Im Unternehmensumfeld vertiefen die Auszubildenden den Umgang mit modernsten Fertigungs- und Messtechnologien und lernen die Besonderheiten asphärischer Optiken im täglichen Projektgeschäft kennen.

„Der zunehmende Fachkräftemangel macht es schwieriger, gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden“, beschreibt Personalleiterin Susann Kurschel die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. „Unsere ehemaligen Auszubildenden bringen nicht nur die nötigen Fachkenntnisse mit, sie kennen sich darüber hinaus mit dem Unternehmen und den hausinternen Abläufen sehr gut aus. Sie haben die asphericon Philosophie bereits mit der Beschäftigungsaufnahme verinnerlicht und tragen in außergewöhnlicher Weise dazu bei, unsere hohen Ansprüche an die Produkt- und Servicequalität sicher zu stellen.“

asphericon_start ausbildungsjahr
v.l.n.r.: Susann Kurschel (Personal), Klaus Bräutigam (Ausbildungsleiter), Felix, Clemens, Jacob, Adrian (Azubis), Sven Kiontke (CEO)

Seit dem Start der Ausbildung bei asphericon im Jahre 2005 konnten alle Auszubildenden in ein festes Beschäftigungsverhältnis übernommen werden, was zum einen die Qualität der Ausbildung und zum anderen die Attraktivität des Arbeitgebers asphericon unterstreicht. Auch nach der Ausbildung unterstützt asphericon die Berufsanfänger mit weiterführenden Qualifizierungs- und Fördermaßnahmen.

Mit dem Ausbildungsstart fällt gleichzeitig der Startschuss für die Bewerbungsphase zum Ausbildungsbeginn 2016. Am Freitag, den 04.09.2015 von 16:00 Uhr bis 21:30 Uhr lädt asphericon gemeinsam mit dem Jenaer Bildungszentrum zum Abend der Ausbildung ein (Otto-Schott-Straße 13, 07745 Jena). Gäste können sich im persönlichen Gespräch über die Ausbildungsmöglichkeiten bei asphericon informieren und aktuelle Auszubildende sowie Mitarbeiter des Bildungszentrums stehen Rede und Antwort.

Mehr zum Bildungszentrum finden Sie hier.

 
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Dr. Thomas Hegenbart
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Optical Systems Design in Jena14.08.2015
asphericon zum ersten Mal auf der SPIE Konferenz „Optical Systems Design“.

asphericon nimmt vom 07. bis 10.09.2015 zum ersten Mal an der SPIE Konferenz/Messe Optical Systems Design teil. Im Zuge des Internationalen Jahr des Lichts findet die Veranstaltung passenderweise direkt in der Licht- und Optikstadt Jena statt.

Am Messestand 311 in der Friedrich-Schiller Universität am Abbe-Platz erwartet Sie das asphericon-Team und berät Sie gerne zu allen Fragestellungen rund um die asphärische Optik.

Darüber hinaus laden wir Sie recht herzlich zu den folgenden zwei asphericon-Vorträgen ein:

Mittwoch, 14:30-14:50 Uhr
Clarifying conversion of radius of curvature to power (and power to radius of curvature) for general surfaces and freeforms in standards, Sven Wickenhagen, asphericon GmbH (Germany); Kazumasa Endo, Nikon Corp. (Japan); Dr. Ulrike Fuchs, asphericon GmbH (Germany); Richard N. Youngworth, Riyo LLC (United States); Sven R. Kiontke, asphericon GmbH (Germany).

Donnerstag, 09:00-9:15 Uhr
Modular optical design for flexible beam shaping of a top-hat profile, Dr. Ulrike Fuchs, asphericon GmbH (Germany)

Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Gesprächstermin oder besuchen Sie uns direkt am Messestand.

 
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Dr. Thomas Hegenbart
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asphericon auf der SPIE Optics+Photonics27.07.2015
Das Team der asphericon, Inc. gibt vom 9. bis 13. August am Stand 429 Einblicke in das umfassende asphericon-Leistungsportfolio, präsentiert neuste Produktentwicklungen und hält ein breites Spektrum an Konferenzbeiträgen für die Besucher bereit.

Tauchen Sie ein in die Welt der Asphären und entdecken Sie asphericon SPATM – Standard Precision Aspheres: Asphären mit herausragender Qualität, einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis und kurzen Lieferzeiten. Darüber hinaus erleben Sie mit dem SPATM Beam Expander Kit ein weltweit einzigartiges asphärisches und beugungsbegrenzt arbeitendes Strahlaufweitungssystem.

Sie wünschen ein persönliches Gespräch? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und treffen Sie uns am Stand 429!

Besuchen Sie auch unsere Konferenzbeiträge und profitieren Sie von exklusivem Expertenwissen.

New freeform standard in ISO 10110
Sonntag, 9. August, 9:00 Uhr, Raum 14B
Referent: Sven R. Kiontke (Geschäftsführer)

Tolerancing aspheric surfaces in optical design
Sonntag, 9. August, 10:00 Uhr, Raum 14B
Referent: Dr. Ulrike Fuchs (Leiterin Applikationen)

Monolithic freeform element
Montag, 10. August, 10:50 Uhr, Raum 11A
Referent: Sven R. Kiontke (Geschäftsführer)

Beam shaping concepts with aspheric surfaces
Montag, 10. August, 10:00 Uhr, Raum 14B
Referent: Dr. Ulrike Fuchs (Leiterin Applikationen)

Modular optical design for flexible beam expansion
Mittwoch, 12. August, 16:20 Uhr, Raum 16B
Referent: Dr. Ulrike Fuchs (Leiterin Applikationen)

Links: http://spie.org/x30491.xml

 
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Neuheiten zur LASER Messe10.06.2015
asphericon präsentiert Neuheiten zur Photonik-Leitmesse.

asphericon präsentiert sich vom 22.06.-25.06.2015 auf der Leitmesse Laser World of Photonics in München. Am Messestand 312 in Halle B1 stellt asphericon Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Strahlformung, hochwertige IR-Asphären sowie erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt fo+ zur Entwicklung innovativer Freiformoptiken vor.

Nach der erfolgreichen Einführung des weltweit einzigartigen SPA™ Beam Expander für die Designwellenlängen 532 nm, 632 nm, 780 nm, 1064 nm wird das Sortiment mit einem Strahlaufweiter für den UV-Bereich (355 nm) erweitert. Auf Basis einer einzigen Asphäre ist es gelungen, ein absolut kompaktes und gleichzeitig flexibel kombinierbares System zu entwickeln. Dem Nutzer stehen bei Verwendung von 5 Einzelelementen 230 Vergrößerungsstufen mit bis zu 32-facher Vergrößerung zur Verfügung. Der SPA™ Beam Expander UV funktioniert sowohl als Einzelelement als auch in Kaskade vollständig beugungsbegrenzt. Die zur Verfügung stehende Auswahl an Adaptern ermöglicht darüber hinaus eine hohe Kompatibilität zu anderen optischen Systemen.

Neben dem SPA™ Beam Expander UV wird mit dem SPA™ Waveλdapt ein zusätzliches Element zur Strahlaufweitung vorgestellt. Dieses Element ermöglicht die Anpassung des Strahlaufweitungssystems an alle Wellenlängen von VIS bis NIR (500 nm – 1600 nm). Darüber hinaus werden Wellenfrontfehler unter Beibehaltung des Strahldurchmessers korrigiert und die Divergenzen angepasst.

Messebesucher können das gesamte Portfolio an Möglichkeiten zur Strahlaufweitung als Live-Demonstration am asphericon-Stand erleben.

Für die Herstellung farbkorrigierter und thermisch unempfindlicher IR-Systeme konnte asphericon eine umfangreiche Prozessoptimierung zur Sicherstellung höchster Qualitätsstufen umsetzen. Zur Laser World of Photonics präsentiert asphericon IR-Optiken mit einem Formfehler von kleiner 20 nm RMS und Oberflächenrauigkeiten von kleiner 3 nm.

Weiterhin zeigt asphericon den ersten Prototypen einer Freiformoptik die im Rahmen des weltweit einmaligen Forschungsprojektes „Freeform Optics Plus (fo+)” entwickelt und gefertigt wurde. Im Bündnis „Freeform Optics Plus (fo+)” erarbeitet asphericon zusammen mit verschiedenen Industrie- und Forschungspartnern aus der Thüringer Photonikbranche, u.a. dem Fraunhofer IOF, JENOPTIK Optical Systems GmbH und der Jena-Optronik GmbH, Lösungen im Bereich innovativer Freiformoptiken.

Abschließend erwartet das Fachpublikum im Rahmen von 2 Vorträgen ein weiterführender Einblick in die Produkt- und Technologiewelt der asphericon:

Montag, 22.06.2015, 13.20 Uhr – 13.40 Uhr, Forum, Halle A3
Thema: Beam shaping with aspheric components
Referent: Dr. Ulrike Fuchs (Leiterin Applikationen)

Mittwoch, 24.06.2015, 13.20 Uhr – 13.40 Uhr, Forum, Halle B3
Thema: The asphere myths – facts and fiction
Referent: Sven R. Kiontke (Geschäftsführer)

Links:
www.asphericon.de
www.aspheric-beamexpander.de
www.fo-plus.de

 

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Einweihung Elektrotankstelle20.05.2015
Neue Elektrotankstelle – Auftanken bei asphericon.

asphericon setzt auf Elektromobilität: Am 20.Mai 2015 öffnet die erste Elektrotankstelle im Gewerbegebiet JenA4 in direkter Nachbarschaft zur Autobahn A4. Neben den Fahrzeugen des hauseigenen Fuhrparks haben auch alle anderen Autofahrer sowie die Partner der umliegenden Unternehmen die Möglichkeit, sich an der Elektrozapfsäule zu bedienen. Gemeinsam mit Partnern von den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck, der enviaM, Innoman GmbH und der Aufbaubank Thüringen konnte das innovative und vom Wirtschaftsministerium Thüringen preisgekrönte Konzept in kürzester Zeit realisiert werden.

Aktuell stockt asphericon seinen Fuhrpark um fünf Elektroautos, zwei VW Golf, zwei Renault Zoe und einen Renault Kangoo, auf. Diese werden ab 30. Juni in den Fuhrpark-Betrieb integriert und stehen den Kollegen für Dienstfahrten zur Verfügung. Nach Geschäftsschluss und am Wochenende können die Mitarbeiter die Fahrzeuge auch privat nutzen.

„Mit unserem Konzept liefern wir einen zusätzlichen Beitrag zur Steigerung von Akzeptanz und Sichtbarkeit der Elektromobilität“, sagt Leiter eMobilität Oliver Kroker. „Besonders nachhaltig wirkt die Aufladung mit selbst erzeugtem Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage. Letztere hat in den ersten drei Monaten bereits etwa 20.000 kWh produziert, was rechnerisch schon ausreichen würde, etwa zehn Fahrzeuge ein Jahr lang zu betanken. Wir haben somit noch Raum für weitere Kohlendioxid-neutral betankte Elektrofahrzeuge unserer Mitarbeiter und werden diesen Ausbau gerne unterstützen.“

Zusätzlich können an der öffentlich zugänglichen Stromtankstelle der Stockholmer Straße zwei Fahrzeuge parallel „betankt“ werden. Dafür stehen entsprechend gekennzeichnete Parkflächen zur Verfügung. Derzeit steht dieser exklusive Service der Stadtwerke Energie sogar kostenfrei bereit.

 
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Abb.: Herr Oliver Kroker (Leiter eMobilität, asphericon GmbH) präsentiert die erste von sechs unternehmensinternen Ladestationen.
 
Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck haben seit 2011 an fünf Standorten in und um Jena öffentlich zugängliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge errichtet, berichtet Matthias Stüwe, verantwortlich für Ladeinfrastruktur bei den Stadtwerken Energie. Insgesamt stehen dort zehn Ladepunkte zur Verfügung. Sie sind Teil eines europaweiten Ladenetzes: Mit einer Ladekarte, die bei den Stadtwerken Energie erhältlich ist, können Nutzer von Elektroautos in Deutschland und im angrenzenden Ausland an etwa 7.500 Ladepunkten tanken.

Die Stadtwerke Energie werden ihr Engagement im Bereich Elektromobilität weiter ausbauen. Die gute Zusammenarbeit mit asphericon sieht Matthias Stüwe als Zukunftsmodell: Die Stadtwerke Energie wollen Dienstleister im Bereich der Elektromobilität sein und als Partner von Unternehmen, Wohnungsgesellschaften und Privatpersonen bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur bereitstellen und zukunftssicher betreiben.

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Highlights der Physik11.05.2015
asphericon unterstützt das diesjährige Wissenschaftsfestival in Jena als Förderer.

Passend zum diesjährigen „Internationalen Jahr des Lichts“ veranstalten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) sowie die Friedrich-Schiller-Universität Jena vom 22. bis zum 26. September 2015 die Highlights der Physik in Jena. asphericon unterstützt das Festival als Förderer und engagiert sich mit einem eigenen Ausstellungsstand.

Herzstück des Wissenschaftsfestivals ist eine Mitmach-Ausstellung auf dem Jenaer Eichplatz. Das abwechslungsreiche Programm richtet sich an die ganze Familie und umfasst Live-Experimente, jede Menge Wissenschaft zum Anfassen und Ausprobieren, Wissenschaftsshows auf Open-Air-Bühnen, Vorträge von Spitzenforscherinnen und -forschern, einen Schülerwettbewerb für junge Tüftler und Erfinder, ein „Juniorlabor“ für Kinder ab drei Jahren, einen Science Slam sowie die große Highlights-Show mit Ranga Yogeshwar in der Sparkassen-Arena.

 
asphericon_highlights der physik
Abb. 1.: Highlights der Physik als Ort der Entdeckungen für Klein und Groß.
 
asphericon fördert die Veranstaltung finanziell und wird mit einem eigenem Beitrag „Faszination Optik – Unkugeln mit höchster Präzision“ auf dem Ausstellungsgelände präsent sein. „Wir werden neben einem Einblick in Fertigungsmethoden von asphärischen Linsen unseren Besuchern die Chance geben, einmal selbst Feinoptiker zu sein und eine Optik zu schleifen“, verrät Geschäftsführer Alexander W. Zschäbitz. „Darüber hinaus zeigen wir die Besonderheiten von Asphären an einer absoluten Innovation auf dem Gebiet der Strahlaufweitung. Die Besucher können mit unserem SPATM Beam Expander Kit anschaulich nachvollziehen, welchen Einfluss eine asphärische Optik auf die Abbildungsqualität und die Baulänge von optischen Systemen hat. Unser Team freut sich auf viele interessierte Gäste und steht natürlich Rede und Antwort.“

Die “Highlights der Physik” wurden 2001 vom BMBF und der DPG ins Leben gerufen. Das Wissenschaftsfestival lockt jedes Jahr rund 25.000 Besucher an. Es tourt mit wechselnder Thematik von Stadt zu Stadt: Jena ist die 15. Station. Bisherige Etappen waren u.a. München (2001), Dresden (2003), Berlin (2005), Halle an der Saale (2008), Rostock (2011) und Saarbrücken (2014).

 

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Neue Dimensionen der Strahlaufweitung21.04.2015
Lesen Sie mehr in der Februar-Ausgabe der 'Optik & Photonik'.

Die Februar-Ausgabe der ‘Optik & Photonik’ berichtet ausführlich über ein neues Element aus dem SPA™ Beam Expander Kit. Erfahren Sie, wie Sie Ihr System zur Strahlaufweitung für einen Wellenlängenbereich von 500 nm bis 1600 nm durch Kompensation von Wellenfrontfehlern und Divergenz optimieren können.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier (klick auf das Bild):
asphericon_strahlaufweitung_beam expansion

 

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Jens Stoller
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Hochgenaue Asphären aus Chalkogenid24.03.2015
Optimierter Fertigungsprozess ermöglicht Serienfertigung von Chalkogenidgläsern in höchsten Genauigkeiten.

Der weltweit führende Anbieter von hochgenauen asphärischen Optikkomponenten schließt eine umfangreiche Prozessoptimierung bei der Fertigung von Asphären aus Chalkogenidmaterialien (IG Gläser) erfolgreich ab. Der neue Prozess umfasst neben der Sicherstellung höchster Qualitätsstufen auch die Qualifizierung für eine Einzel- und Serienfertigung.

„Wir reagieren mit unserer Entwicklung auf die seit einiger Zeit zunehmende Nachfrage nach hochwertigen IR-Materialien“, so Geschäftsführer Sven R. Kiontke. „asphericon ist dabei in der komfortablen Situation, den gesamten Wertschöpfungsprozess von der ersten Anfrage, über ein stabiles Optikdesign bis hin zur präzisen Fertigung und interferometrischen Vermessung ohne den Einsatz von CGH’s abbilden zu können. Intern legen wir ganz besonderen Wert auf die Einhaltung geltender Umwelt- und Arbeitsschutzrichtlinien bei der Bearbeitung von IR-Materialien.“

Die neue Fertigungstechnologie ermöglicht Formfehler von kleiner 20 nm RMS und Oberflächenrauheiten von kleiner 3 nm (siehe Abb. 1). Die zum Einsatz gelangenden interferometrischen Messinstrumente decken jegliche Asphärenformen bis zu einem Durchmesser von 420 mm ab.

Interferometrische Vermessung einer IR-Asphäre aus Chalkogenidglas
Abb. 1.: Interferometrische Vermessung einer IR-Asphäre aus Chalkogenidglas

Chalkogenidgläser überzeugen durch eine gute Transmission und eine geringe Temperaturabhängigkeit der Brechzahl. Sie eignen sich daher insbesondere für die Herstellung farbkorrigierter und thermisch unempfindlicher IR-Systeme. Einsatzgebiete für Chalkogenidgläser finden sich u.a. in Wärmebildkameras, Nachtsichtgeräten, Spektrometern sowie Sensorik- oder Automotivanwendungen.

 

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